I-Mold: Kompakte Drehkühlung zum besseren Entformen rotierender Kerne

06.05.2020

Als Normalie erhältlich, bietet die neue kompakte Drehkühlung eine zuverlässige und effiziente Standardlösung für das Entformen rotierender Kerne. (Foto: I-Mold)

Als Normalie erhältlich, bietet die neue kompakte Drehkühlung eine zuverlässige und effiziente Standardlösung für das Entformen rotierender Kerne. (Foto: I-Mold)

I-Mold, Erbach, hat eine Reihe kompakter Drehkühlungen entwickelt, die helfen, rotierende Kerne effizient in Spritzgießwerkzeuge zu integrieren. Ihre Hauptkomponenten sind der verdrehgesichert montierbare Stator mit den Anschlüssen für die Kühlmittelschläuche und der darin frei drehbar gelagerte Rotor mit dem Kühlrohr und dem Gewinde für das Fixieren des Drehkerns. Als Normalie verfügbar, reduzieren sie den sonst mit individuellen Sonderlösungen verbundenen Entwicklungsaufwand. Im Einsatz entfallen darüber hinaus Probleme, die sich durch austretendes Kühlwasser ergeben können, weil I-Mold die Dichtheit prüft und garantiert.

Für Multikavitätenwerkzeuge empfiehlt es sich, maximal vier Drehkühlungen in Serie hintereinander zu schalten. Bei Bedarf können weitere solcher Vierergruppen parallel angeschlossen werden. Auf diese Weise erleichtern sie den Bau kompakter Werkzeuge mit einer großen Zahl rotierender Kerne. Dadurch und mit ihrer sehr guten Kühlwirkung, die kurze Zykluszeiten unterstützt, tragen sie zu hoher Produktivität in der Fertigung bei. Die neuen Drehkühlungen eignen sich für alle üblichen mechanischen, hydraulischen oder servoelektrischen Drehkern-Antriebe.

Je nach Größe der Kerne und Anforderungen an die Kühlleistung sind zwei Baugrößen verfügbar. Dank der kompakten Stator-Abmessungen ermöglicht der Typ SDK-034, der für Kühlrohrdurchmesser von 2 bis 6 mm ausgelegt ist, einen Nestabstand von nur 34 mm. Der 45 mm breite Typ SDK-045 ist für erhöhte Kühlmittel-Durchflussraten bestimmt und kann Kühlrohre mit Durchmessern von 6 bis 10 mm aufnehmen. Die Standard-Lieferlänge aller Kühlrohre beträgt 300 mm, Sonderlängen sind möglich. Die Kerne lassen sich wahlweise über metrische Feingewinde oder Zollgewinde fixieren.

Für den Anschluss der Kühlmittelschläuche sind die neuen Drehkühlungen von I-Mold mit Standard-Steckkupplungen ausgestattet. Optional sind auch Schnellkupplungen verfügbar. Der minimale Biegeradius der Kühlmittelschläuche ergibt sich aus dem für den jeweiligen Temperaturbereich erforderlichen Material. Er beträgt 35 mm für Kühlmitteltemperaturen bis 60 °C, 50 mm bis 80 °C und 90 mm bei Schläuchen, die sich bis zu 120 °C einsetzen lassen. Der maximale Betriebsdruck beträgt 10 bar.

Als Kühlmittel eignet sich gefiltertes Wasser bei Filterfeinheiten von 0,05 mm oder feiner.
Dazu Andy Walter, Geschäftsführer von I-Mold: „Mit unseren neuen kompakten Drehkühlungen können wir unseren Kunden im Spritzgieß-Werkzeugbau ein zuverlässiges Standard-Bauteil anbieten, das ihren eigenen konstruktiven Aufwand verringert, ohne ihre Flexibilität bei der Ausführung der Drehkerne einzuschränken. Von der Qualität unserer neuen Produkte überzeugt, setzen wir diese selbstverständlich auch im Rahmen unserer servomotorischen Systemlösungen ein, die bis zu fertig montierten Plug-and-Play-Ausschraubhälften einschließlich der zugehörigen Steuerung reichen.“

www.i-mold.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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