KHS: Streckblasmaschine für japanischen Wasser-Abfüller

06.03.2020

Die Serie V der InnoPET Blomax verbraucht durch ein optional neues Heizkonzept im Vergleich zu ihrer Vorgängerin bis zu 40 % weniger Energie. (Foto: KHS)

Die Serie V der InnoPET Blomax verbraucht durch ein optional neues Heizkonzept im Vergleich zu ihrer Vorgängerin bis zu 40 % weniger Energie. (Foto: KHS)

KHS, Dortmund, stattet den japanischen Abfüller Asahi Soft Drinks, Rokko, mit moderner Technik für die Wassermarke Rokko aus. Die Streckblasmaschine Blomax Serie V überzeugte den Konzern vor allem im Hinblick auf die hohe Qualität und Nachhaltigkeit.

Die Marken der Asahi Soft Drinks, z. B. „Wilkinson“, kennt in Japan jeder. Auch außerhalb des Landes ist der Konzern als Anteilseigner oder gar Besitzer bekannter Biermarken wie Tsingtao (China), Pilsner Urquell (Tschechien) oder Grolsch (Niederlande) ein Begriff. Das Asahi-Bier zählt zu den Premiumprodukten und wird inzwischen weltweit exportiert. Außerhalb Japans weniger bekannt, aber für die Holding nicht weniger wichtig, ist jedoch der Softdrink- und Wassermarkt. Einen Umsatz von über 360 Mrd. YEN (etwa 2,96 Mrd. EUR) erzielte Asahi damit im Jahr 2018.

Die Asahi Soft Drinks Co., Ltd. mit mehr als acht Standorten bietet ein breites Angebot von Cider und Tee über Milchgetränke bis zu stillen sowie kohlensäurehaltigen Mineralwassern. Am Standort in Rokko füllt das Unternehmen sein gleichnamiges Wasser ab. „Rokko No Mizu“ war eines der ersten Wässer des heutigen Weltkonzerns und in seiner Geschichte immer getrieben von einem besonderen Anspruch an die Qualität des Produkts. Abgefüllt wird es heute in PET-Flaschen, um auch dem Kundenwunsch nach einem einfachen, sicheren und nachhaltigen Behälter gerecht zu werden.

Die Wahl bei der Suche nach der bestmöglichen Kombination aus zuverlässig und hochwertig hergestellten Flaschen fiel auf die Streckblasmaschine KHS InnoPET Blomax Serie V. Asahi Soft Drinks fasst die Auswahlkriterien in einem Satz zusammen: „Unser Anspruch ist ganz klar die Technologieführerschaft und daher legen wir den Fokus auf Nachhaltigkeit, Effizienz und modernste Technik.“

Vorgestellt wurde die KHS InnoPET Blomax Serie V auf der BrauBeviale im November 2018 in Nürnberg. Schon vorher ließ sich Asahi jederzeit über neue Entwicklungen bei KHS auf dem Laufenden halten und war einer der ersten Kunden, der sich dazu entschlossen hat, die neue Serie in Betrieb zu nehmen. So war es bereits 2008, als ein Prototyp der InnoPET Blomax Serie IV den Weg nach Japan fand. Zwölf Jahre später produziert nun die neue und mittlerweile etablierte Maschine aus der Serie V sowohl 600-ml-To-Go- als auch 2-Liter-Flaschen für das stille Wasser Rokko. Insgesamt sind es etwa 200 Mio. Behälter pro Jahr, die auf der Anlage von KHS hergestellt werden.

„Wir haben ein langjähriges und vertrauensvolles Verhältnis zu KHS aufgebaut“, erklärt Asahi Soft Drinks. „In die neue Serie zu investieren, haben wir zu keinem Zeitpunkt bereut.“ Asahi konnte auf eine nachgewiesene Reduzierung des Energiebedarfs um bis zu 40 % verweisen. Möglich macht der Systemanbieter aus Deutschland dies mit zahlreichen Weiterentwicklungen an seiner Anlage.

Die bis zu 40 % Energieeinsparung erreicht die Serie V im Vergleich zu ihrer Vorgängerin durch ein neues Heizkonzept. Die zentral im geschlossenen Reflektortunnel angebrachten NIR-Strahler stehen dabei im Fokus. Im Ofen werden die Preforms links und rechts an den mittig angeordneten Heizstrahlern vorbeigeführt. Damit wird jeder einzelne NIR-Strahler praktisch doppelt genutzt.

Das patentierte AirbackPlus-Luftrückgewinnungssystem für Einsparungen von bis zu 40 % Druckluft ergänzt KHS bei der Serie V um sein neues EcoDry-Luftmanagement. Es nutzt die nach dem Blasprozess und Recycling verbliebene Luft, um im Bereich der Bodenformen und im Blasrad einen separaten Lufttrockner zu ersetzen. Damit geht eine weitere signifikante Energieeinsparung einher.

Die Zufriedenheit des Kunden bestätigt auch KHS. „Wenn ein japanisches Unternehmen wie Asahi aufgrund der besonderen Effizienz und Zuverlässigkeit unserer Maschinen auf uns setzt, dann ist das eine Auszeichnung,“ sagt Matthias Gernhuber, Head of Area Sales & Product Management Asia Pacific der KHS Corpoplast GmbH. „Denn die Bedeutung von Energieeinsparungen im Sinne der Umwelt und der Qualitätsanspruch an das Produkt sind in Japan besonders hoch.“

Überzeugt von der Leistungsfähigkeit und um mit den eigenen Anforderungen und dem Wachstum Schritt zu halten, gab Asahi kürzlich bekannt, dass Pläne für eine zweite Streckblasmaschine der neuen Serie bereits in der Umsetzung sind.

www.khs.com

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