Kiefel: Infusionsbeutel im Sekundentakt

06.06.2016

Die Herstellung von Infusionsbeuteln stellt höchste Ansprüche an Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Schnelligkeit. (Foto: Kiefel)

Die Herstellung von Infusionsbeuteln stellt höchste Ansprüche an Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Schnelligkeit. (Foto: Kiefel)

Infusionsbeutel aus PP, EVA oder PVC – oft aus einem Mehrschichtfoliensystem gefertigt – sind aus dem medizinischem Alltag nicht wegzudenken. Das Handling ist einfach, die Beutel kollabieren bei der Entleerung vollständig, die Tropfenkammer kann nicht leerlaufen und eine Belüftung ist nicht notwendig. Damit ist auch eine Druckinfusion rasch realisiert.

Das Schweißen der Infusionsbeutel aus einer Schlauchfolie sowie das Befüllen und Versiegeln stellen höchste Ansprüche an Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Schnelligkeit. Bis zu 6.000 Infusionsbeutel pro Stunde konfektionieren und befüllen die Maschinen der Serie KFFS der Kiefel GmbH, Freilassing. Produktion des Beutels, Befüllung und Versiegelung erfolgen bei der KFFS-Linie auf einer einzigen Maschine mit verschiedenen Stationen. In einem ersten Schritt entsteht aus einem Endlosschlauch aus mehr- oder einschichtigem Kunststoff mit Hilfe des Thermokontaktschweißens der Infusionsbeutel. Dabei wird die Folie bis an ihren Schmelzpunkt erhitzt und danach konturgenau verpresst. Der Gestaltung der Naht sind nahezu keine Grenzen gesetzt – gleichgültig ob es sich um Mehrkammerbeutel oder Einkammerbeutel handelt. Das Verfahren kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um die automatisierte Herstellung hochdichter Behältnisse für Flüssigkeiten oder Gase geht.

Thermokontakt Form-Fill-Seal-Anlage KFFS 122 zur Produktion von Infusionsbeuteln. (Foto: Kiefel)

Thermokontakt Form-Fill-Seal-Anlage KFFS 122 zur Produktion von Infusionsbeuteln. (Foto: Kiefel)

Mit jedem Kunden stimmt Kiefel die Produktionsparameter und die Konfektionierung maßgeschneidert ab. So entstehen Infusionsbeutel mit Infusions- oder Injektions-Port, Überleitkanülen, Mehrkammerbeutel, mit Stickstoff gespült oder vakuumiert. Kennzeichnung und bedrucken des fertigen Produkts gehören ebenfalls dazu.

Die Qualität des Beutelinhaltes muss immer stimmen. Risiken und Gefahren durch Verunreinigungen während der Befüllung schließt das Kiefel-System aus. Beutel, Ports und Peripherie schweißt die Maschine in einer Anlage. Ein Nadeltransportsystem spannt die Folie während des gesamten Vorgangs, so dass Schweißqualität und Produktionsgeschwindigkeit immer stimmen. Im Anschluss an den Schweißprozess separiert die Maschine die einzelnen Beutel und fördert sie in die Befüllstation.

Beutelgrößen zwischen 40 und 6.000 ml sind problemlos realisierbar. Vollständig automatisiert befüllt die Anlage die Infusionsbeutel in Sekunden. Hochgenaue Massendurchflussmesser, Füllhöhenkontrolle, Messung des Restsauerstoffgehalts und der automatische Verschluss der Infusionsbeutel sorgen für kurze Herstellungszeiten bei ständiger Qualitätsüberwachung. Die Ausstattung der gesamten Anlage mit Cleaning in Place (CIP) und Sterilisation in Place (SIP) steht zur Verfügung.

Neben den vollautomatischen integrierten Schweiß- und Füllstationen bietet das Unternehmen auch autark arbeitende Befüll- oder Schweißanlagen an. Die Vorteile der integrierten Lösung: kompaktes Design, genaue Beutelkonfektionierung mittels thermokontakt-schweißen sowie hochpräzise Abfülltechnik.

www.kiefel.de

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