Lanxess: Biobasierte Präpolymere für PUR-Herstellung

06.10.2020

Die neue MDI-Polyether-Präpolymer-Reihe auf Basis nachwachsenden Rohstoffen eignen sich als Ersatz für herkömmliche Polyether-Präpolymere. (Foto: Lanxess)

Die neue MDI-Polyether-Präpolymer-Reihe auf Basis nachwachsenden Rohstoffen eignen sich als Ersatz für herkömmliche Polyether-Präpolymere. (Foto: Lanxess)

Lanxess, Köln, hat eine neue MDI-Polyether-Präpolymer-Reihe entwickelt, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die Produkte, die unter dem Namen Adiprene Green vermarktet werden, eignen sich als Ersatz für herkömmliche Polyether-Präpolymere auf fossiler Basis. Aus Adiprene Green lassen sich hochbeständige Polyurethan-Elastomere herstellen.

Das Ziel bei der Entwicklung von Adiprene Green war es, eine Reihe von biobasierten Präpolymeren anzubieten, die es dem PUR-Verarbeiter ermöglichen, Komponenten mit einem reduzierten CO2-Fußabdruck herzustellen. Gegenüber konventionellen Präpolymeren auf fossiler Basis lässt sich – je nach System – eine CO2-Reduktion von 20 bis 30 % erzielen. Dies liegt am Einsatz von Polyether-Polyolen auf Basis von Stärke. Der Bio-Anteil in den neuen Materialien schwankt zwischen 30 und 90 % in Abhängigkeit von der gewünschten Systemhärte. Die bestehenden PUR-Verarbeitungsprozesse sind dabei weiterhin anwendbar. Darüber hinaus sind die Eigenschaften der Endprodukte denen herkömmlicher Elastomere auf Polyetherbasis ebenbürtig oder sogar besser.

Dr. Markus Eckert, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs Urethane Systems, sagt: „Wir bei Lanxess haben eine klare Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein, setzen wir unser bewährtes und erfolgreiches Engagement für den Klimaschutz fort. Die ersten großen Projekte sind bereits angelaufen. Mit den neuen Adiprene Green-Produkten können auch Kunden von unserem Weg zur Klimaneutralität profitieren.“

Adiprene Green-Präpolymere sind einfach zu handhaben – sie lassen sich genauso verarbeiten wie herkömmliche Präpolymere. Bei der Materialhandhabung, den Prozesstemperaturen oder den Mischungsverhältnissen sind keinerlei Änderungen erforderlich. Darüber hinaus ergeben sich ein ähnliches Reaktivitätsprofil und vergleichbare Entformungszeiten wie bei Polyether-Präpolymeren auf fossiler Basis.

Bei der Reaktion mit 1,4-Butandiol lassen sich PUR-Elastomere mit einer Härte von 40 Shore A bis 60 Shore D herstellen. Da das PUR-System flexibel einsetzbar ist, kann Adiprene Green manuell oder maschinell gemischt werden. Darüber hinaus können die Präpolymere mit Vibracat-Katalysatoren von Lanxess verarbeitet werden. Produkte der Adiprene Green-Reihe eignen sich für anspruchsvolle Anwendungen wie Rollenabdeckungen, Räder und Rollen, Pressmäntel und nicht-pneumatische Reifen.

www.lanxess.de

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