Sikora: Messgerät und Prozessorsystem sichern Leistungsfähigkeit bei Rohr- und Schlauchextrusion

17.04.2019

X-Ray 6000 Pro mit Standardanzeige von acht Messwerten am Ecocontrol 6000 Prozessorsystem. (Foto: Sikora)

X-Ray 6000 Pro mit Standardanzeige von acht Messwerten am Ecocontrol 6000 Prozessorsystem. (Foto: Sikora)

Mit dem Röntgenmesssystem X-Ray 6000 Pro von Sikora, Bremen, lässt sich eine Qualitätskontrolle von Rohren und Schläuchen direkt in der Extrusionslinie schnell und präzise durchführen. Innerhalb von Millisekunden wird ein Röntgenbild des Produkts mit sämtlichen Messwerten wie Durchmesser, Ovalität, Wanddicke und Exzentrizität generiert und diese am Monitor des Prozessorsystems Ecocontrol 6000 visualisiert. Sikora verbessert kontinuierlich die Leistungsfähigkeit der Messlösungen, sodass Anwender das volle Potential zur Prozessoptimierung ausschöpfen können.

Seit den frühen 1990er Jahren bietet Sikora Röntgentechnologien in Kombination mit Prozessorsystemen zur Qualitätskontrolle von Kabeln an. 2004 wurden die Technologien auf den Rohr- und Schlauchbereich übertragen. Während Prozessorsysteme der ersten Generation sich darauf beschränkten, vier Messwerte, deren Mittelwert sowie die kleinste Wanddicke zu visualisieren, erhält der Anwender heute dank höherer Rechenleistung eine weit umfassendere Anzeige.

Alternative Anzeige von zwölf Messwerten am Ecocontrol 6000. (Foto: Sikora)

Alternative Anzeige von zwölf Messwerten am Ecocontrol 6000. (Foto: Sikora)

Das X-Ray 6000 Pro zur Vermessung von Mehrschichtprodukten wird mit dem Anzeige- und Regelsystem Ecocontrol 6000 kombiniert, ein leistungsstarkes Prozessorsystem mit einem vertikal angeordneten 22"-TFT-Monitor. Auf diesem werden die Messwerte sowohl numerisch als auch grafisch als Trend- und Statistikdaten angezeigt. Standardmäßig ist die Wanddicke an acht Messpunkten dargestellt. Ein intelligentes physikalisches Auswertemodell bestimmt darüber hinaus die minimale Wanddicke, also den vorhandenen Wert, der den Anwender am besten bei der Beherrschung des Prozesses unterstützt. Ebenso gestattet das physikalische Modell, die Wanddicke über den gesamten Umfang des Rohres beziehungsweise Schlauches an beliebigen Stellen zu visualisieren. Beispielsweise ist – alternativ zur Standardanzeige von acht Messwerten – eine Darstellung mit zwölf oder mehr Messwerten möglich. Der Anwender wählt, wie viele Punkte und an welcher Position die Werte angezeigt werden sollen. Des Weiteren wird das Prozessorsystem für eine automatische Regelung der Liniengeschwindigkeit beziehungsweise der Extruder-Drehzahl eingesetzt. Es garantiert damit die Einhaltung der vorgegebenen Spezifikationen sowie hohe Leistungsfähigkeit der Prozessoptimierung und Produktivität.

Alternativ zum X-Ray 6000 Pro ist das X-Ray 6000 verfügbar. Bei dem auf Einschichtprodukte fokussierten Messsystem werden die Produktionsdaten auf einem integrierten 7"-Monitor an vier Messpunkten angezeigt. In Kombination mit einem Eccontrol 6000, 1000 oder 600 Prozessorsystem kann zudem eine Regelung der Linie über die Liniengeschwindigkeit oder Extruderdrehzahl erfolgen.

www.sikora.net

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