Starlim: Anteil flüchtiger Bestandteile in Silikonbauteilen verringert

25.09.2020

Starlim Carbon Dioxide-Cleaning heißt das Verfahren, das die Starlim Spritzguss GmbH, Marchtrenk (Österreich), entwickelte und nun zur Marktreife brachte. Der Flüssigsilikon-Spezialist nutzt SCD-Cleaning bei der Produktion von Silikonbauteilen, die ganz spezifische Anforderungen an den Restgehalt flüchtiger Bestandteile erfüllen müssen. „Silikonbauteile weisen üblicherweise einen Anteil flüchtiger Bestandteile zwischen 1.500 und 3.000 ppm auf“, weiß Entwicklungsleiter Leopold Pühringer aus Erfahrung. „Mit SCD-Cleaning gelingt es uns, den Anteil unter die Nachweisgrenze zu senken. Ein enormer Kundenvorteil.“

Mit CO2 werden in der SCD-Cleaning-Anlage Silikonteile von ihren flüchtigen Bestandteilen befreit. (Foto: Starlim)

Mit CO2 werden in der SCD-Cleaning-Anlage Silikonteile von ihren flüchtigen Bestandteilen befreit. (Foto: Starlim)

Typischerweise werden bei der Vernetzung von Silikonen nicht alle flüchtigen Bestandteile, wie Silikonöle und cyclische Siloxane, in das Polymer eingebunden. Ihr Anteil liegt in Abhängigkeit des eingesetzten Silikon-Typs bei 1.500 bis 3.000 ppm. Ein Großteil der flüchtigen Bestandteile lässt sich durch Tempern entfernen – ein Verfahren, das zum Erreichen der gewünschten mechanischen Kennwerte zum Einsatz kommt. In diesem sinkt der Anteil etwa um den Faktor 10 auf rund 200 bis 400 ppm. Mit dem SCD-Cleaning-Verfahren von Starlim lässt sich der Anteil flüchtiger Bestandteile aber nochmals um mehr als den Faktor 10 verringern. „Nach unserer SCD Reinigung liegt der Anteil der flüchtigen Bestandteile unter der Nachweisgrenze, das heißt unter 20 ppm“, präzisiert Leopold Pühringer. Für alle Bauteile, die gar nicht getempert werden müssen, reicht das SCD-Cleaning alleine aus, um den Anteil flüchtiger Bestandteile unter die Nachweisgrenze zu minimieren.

Die SCD-Cleaning-Anlage ist so ausgeführt, dass sie auch für Silikonbauteile zu nutzen ist, die für medizinische Anwendungen gedacht sind und keinerlei Kontaminationen erlauben. Bei der Anlage handelt es sich im Grunde um eine große Waschmaschine, die vom Hersteller exakt an die Bedürfnisse von Starlim angepasst wurde. Während des Waschvorgangs werden die Silikonbauteile unter Druck mit CO2 beaufschlagt und so von flüchtigen Bestandteilen befreit. „Mit der SCD-Cleaning-Anlage erweitern wir unsere enorme Expertise im Bereich Silikonverarbeitung. Wir bieten Kunden aus Mobilitäts-, Elektronik-, Lifestyle- oder Medizinbranche nicht nur individuell gestaltete Bauteile, sondern auch entsprechend nachbehandelte, nahezu ohne flüchtige Bestandteile. Und das alles zu einem sehr attraktiven Preis“, betont Leopold Pühringer.

www.starlim.com

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