Teknor Apex: PA 6 mit reduzierter Feuchtigkeitsaufnahme

16.09.2019

Die PA-6-Serie Creamid P von Teknor Apex, Pawtucket (Rhode Island/USA), absorbiert weniger Feuchtigkeit als Standard-PA-6 und gewährleistet so ein konstantes Eigenschaftsprofil nach der Konditionierung.

Diese Compounds absorbieren bei Sättigung fast ein Drittel weniger Feuchtigkeit als Standardmaterialien und bieten somit laut Hersteller 15 bis 25 % verbesserte Zugfestigkeiten im konditionierten Zustand. Sie weisen besseres Fließverhalten sowie verbesserte Oberflächeneigenschaften auf, selbst bei hohen Glasfasergehalten. Teknor Apex wird diese Materialien erstmals auf der K 2019 präsentieren.

Die Serie Creamid P wurde als spezieller Metallersatz für Strukturbauteile entwickelt. (Foto: Teknor Apex)

Die Serie Creamid P wurde als spezieller Metallersatz für Strukturbauteile entwickelt. (Foto: Teknor Apex)

Als neueste Produktfamilie von leistungsstarken Spezialpolyamid-Compounds wurde die Serie Creamid P als spezieller Metallersatz für Strukturbauteile in verschiedenen Anwendungsbereichen entwickelt. Die Compounds basieren auf einer speziellen Rezeptierung, die die Feuchtigkeitsaufnahme einer breiten Palette von PA-6- und PA-6/66-basierten Compounds reduziert. Dazu gehören Werkstoffe mit verschiedenen Füllstoffen und Füllstoffgehalten, aber auch schlagzäh modifizierte Werkstoffe und andere Spezialmischungen. Compounds der Serie Creamid P nutzen zudem ein spezielles Hitzestabilisierungssystem, welches die Dauergebrauchstemperatur erhöht und die Einsatzzeit verlängert.

Im Rahmen der K 2019 wird das Unternehmen die ersten beiden Compounds Creamid P mit 30 und 50 % Glasfaseranteil vorstellen. Spritzfrisch weisen diese Compounds laut Teknor Apex im Vergleich zu Standard-PA-6 nach 24 Stunden eine um etwa 80 % und bei Sättigung um etwa 30 % verringerte Wasseraufnahme auf. Im konditionierten Zustand zeigen diese neuen Werkstoffe, Creamid P2H7G6 und P3H2G10, einen höheren Elastizitätsmodul und eine höhere Bruchfestigkeit.

„Die verbesserten Zugeigenschaften der Creamid-P-Compounds sorgen dafür, dass sie die Anforderungen bestimmter Strukturbauteile erfüllen können, bei denen PA-6-Compounds aufgrund ihrer hohen Feuchtigkeitsaufnahme bisher nicht zum Einsatz kommen konnten“, erklärt Markus Krippner, Director of New Business Development ETP. „In einigen Fällen können sie in der Praxis auch als Alternative zu Polyamid 66-Compounds dienen.“

In Fließfähigkeitsuntersuchungen zeigten die neuen Compounds ein besseres Fließverhalten als vergleichbare Standard-PA-6-Werkstoffe, bei gleicher Verarbeitungs- und Formteilschwindung. Damit lassen sich diese Compounds auch auf bereits bestehenden Anlagen und Werkzeugen verarbeiten.

www.teknorapex.com

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