Rotationsform-Spezialist muss Insolvenz anmelden / Restrukturierung in Eigenverwaltung angestrebt

21.02.2022

Die Köver GmbH & Co KG Metall- und Kunststoffverarbeitung (D-21614 Buxtehude) hat die Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Tostedt Rechtsanwalt Friedrich von Kaltenborn-Stachau von der Kanzlei BRL Boege Rohde Luebbehuesen (BRL; D-20354 Hamburg). Es sei geplant, das Unternehmen im Rahmen einer Restrukturierung in Eigenverwaltung wieder auf Kurs zu bringen, teilte von Kaltenborn-Stachau auf Nachfrage von KI mit.

In finanzielle Schieflage geraten war der Spezialist für das Rotationsformen vor allem wegen der Krise im Automobilsektor und dadurch wegbrechender Aufträge sowie sinkender Abrufzahlen. Zudem gebe es strukturelle Probleme im Unternehmen selbst, sagte von Kaltenborn-Stachau. Der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Pallentin arbeite zusammen mit Restrukturierungsexperten von der Kanzlei TaylorWessing an einem Sanierungskonzept, das auch die Suche nach externen Investoren einschließe. Erste Gespräche hätten bereits ein „gewisses Marktinteresse“ gezeigt.

Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, auch die Zahlung der Gehälter für die rund 100 Mitarbeiter ist durch das Insolvenzgeld bis Ende März sichergestellt. Im vergangenen Jahr hatte Köver einen Umsatz im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich gemacht.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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