Sehen einen Silberstreif am Horizont: Arburg-Gesellschafter Michael Hehl, CEO Volker Nilles und Vertriebsgeschäftsführer Tobias Baur (v.l.; Foto: KI)
Der Spritzgießmaschinenbauer Arburg (Loßburg) ist nach schwierigen Jahren wieder auf Wachstumskurs: Seit dem zweiten Quartal ziehe der Auftragseingang spürbar an, berichtete Vertriebsgeschäftsführer Tobias Baur bei der Pressekonferenz während der Messe „Fakuma“. Der Umsatz werde den Vorjahreswert von 576 Mio EUR übertreffen.
Während Deutschland und Westeuropa unter schwacher Investitionsbereitschaft, hohen Energiekosten und großem Wettbewerbsdruck litten, so führte Baur weiter aus, entwickelten sich Amerika und insbesondere China positiv. Auch in einigen Ländern Osteuropas sei eine Aufhellung zu verzeichnen. Impulse kommen vor allem aus den Branchen E&E und Medizintechnik. Der Automobilbau jedoch stagniert auf niedrigem Niveau. Für 2027 zeigte sich Arburg zuletzt vorsichtig optimistisch – erwartet aber auch keine „schnelle Rückkehr zu einem uneingeschränkten Wachstumsumfeld“.