Automobilbau: Anti-Dumping-Ausnahmen für deutsche OEM

24.07.2024

Europäische Autobauer sehen sich bei aus China in die EU importieren Stromern bisher kaum betroffen (Foto: PantherMedia/kasto)Europäische Autobauer sehen sich bei aus China in die EU importieren Stromern bisher kaum betroffen (Foto: PantherMedia/kasto)

Die Europäische Kommission hat offenbar zumindest Volkswagen und BMW in Aussicht gestellt, dass ihre in China produzierten E-Autos beim Import nach Europa mit niedrigeren Anti-Dumping-Strafzöllen belegt werden. Die Rede ist von Zahlungen in Höhe von 20,8 Prozent anstelle der seit dem 5. Juli 2024 geltenden vorläufigen Strafzölle von 37,6 Prozent.  Voraussetzung für diese Ausnahmeregelung ist, dass VW und BMW von den EU-Behörden als sogenannte kooperierende Unternehmen eingestuft werden. 

Die EU-Kommission hatte die drei chinesischen Autobauer BYD, Geely und SAIC Anfang Juli mit vorläufigen Strafzöllen belegt. Bis November dieses Jahres will Brüssel entscheiden, ob endgültige Ausgleichszölle erhoben werden.  

Mercedes-Benz sieht sich nicht von den Strafzöllen betroffen, weil in China nach Aussage eines Sprechers „ausschließlich für den chinesischen Markt“ produziert werde. Eine Antwort von Tesla – der Elektroautobauer sollen dem Vernehmen nach Ausnahmeregelungen beantragt haben – erhielt KI auf Nachfrage zunächst nicht. Bei BMW selbst ist das Modell „iX3“ betroffen, das nach Konzernangaben als einziges aus der Produktion in Shenjang nach Europa verschifft wird. Ein Volkswagen-Sprecher betonte, dass mit dem Cupra „Tavascan“ lediglich ein batterieelektrisches Modell (BEV) des Konzerns zurzeit von den EU-Schutzzöllen betroffen sei. 

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