BASF: Benzol-Abnahmevereinbarung mit US-Recycler Encina

08.07.2024

Computerdarstellung einer Anlage von Encina. Bis eine solche Großproduktion betriebsbereit sein wird, dürfte aber noch einige Zeit ins Land gehen (Abb: Encina)Computerdarstellung einer Anlage von Encina. Bis eine solche Großproduktion betriebsbereit sein wird, dürfte aber noch einige Zeit ins Land gehen (Abb: Encina)

Noch ist nicht zu erkennen, wann der Pyrolyse-Spezialist Encina Development Group (The Woodlands, Texas / USA) in der Lage sein wird, erste Mengen der aus Kunststoffabfällen recycelten BTX/P-Aromatenfraktion zu liefern, mit der das US-Unternehmen wirbt. Dennoch hat BASF (Ludwigshafen) mit dem Recycler eine langfristige Abnahmevereinbarung für so hergestelltes Benzol geschlossen. 

Von 2028 an sollen erste Lieferungen an drei BASF-Standorte in den USA sowie zwei in Europa gehen, heißt es aus Ludwigshafen. Die beiden Standorte in Europa dürften wohl Ludwigshafen und Antwerpen sein, an denen BASF selbst aktuell Benzol-Produktionen betreibt. In den USA werden Freeport und Geismar dazu gehören. Die vorgesehene Menge an Recycling-Benzol wollte eine Sprecherin auf Nachfrage nicht nennen. BASF ist aber nicht der einzige Interessent. Auch Covestro und Braskem haben Interesse bekundet und ähnliche Verträge geschlossen. 

Allerdings: Wie viel die Vereinbarung mit BASF tatsächlich wert ist, bleibt unklar. Encina hatte erst kürzlich die seit 2022 verfolgten Pläne für den Bau eines milliardenschweren ersten Recyclingwerks im Bundesstaat Pennsylvania fallengelassen. 

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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