Aus zwei mach eins: Zukunftsmusik für BASF und Evonik? (Abb.: BASF/Evonik)
Hochzeit entlang der Rheinschiene? Der größte Chemiekonzern der Welt BASF (Ludwigshafen) will seinen deutlich kleineren Konkurrenten, den Spezialchemieanbieter und Kunststofferzeuger Evonik Industries (Essen), kaufen. Entsprechende Berichte, unter anderem von „Bloomberg“ und der „Financial Times“, bestätigte ein Sprecher von BASF. Wann und zu welchem Preis der Deal über die Bühne gehen könnte, ist jedoch noch unklar.
Der Zusammenschluss von BASF und Evonik wäre eindeutig kein „Merger of Equals“: Beide Unternehmen sind zwar börsennotiert, aber BASF wird an den Finanzmärkten mit rund 47 Mrd EUR bewertet. Die deutlich kleinere Evonik Industries bringt es auf einen Marktwert von 8,4 Mrd EUR. Auch erlösseitig klaffen Welten zwischen den beiden Konzernen: BASF meldete für 2025 einen Umsatz von etwa 60 Mrd EUR, während Evonik auf rund 14 Mrd EUR kam.