Kabel und Steckverbinder für die E&E-Branche sind die Spezialität von BCS (Foto: SmarterPix/ChiccoDodiFC)
Über das Vermögen der Braun Connectivity Solutions Group GmbH (BCS, Bayreuth) hat das Amtsgericht Nürnberg wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 1. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Richter bestellten Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl von der Kanzlei Dr. Beck & Partner (Nürnberg) zum Insolvenzverwalter.
Insolvenzverfahren gibt es auch für die deutschen BCS-Gesellschaften Dieter Braun GmbH (Bayreuth) und Assmann WSW Components GmbH (Lüdenscheid) – auch hier fungiert Ampferl als Insolvenzverwalter. Von den Verfahren unberührt sein dürften die Auslandsgesellschaften in Tschechien, der Slowakei, der Ukraine, Tunesien, Mexiko, den USA, China und Hongkong, da sie als eigenständige Entitäten operieren. Auf eine KI-Anfrage zu ihrem Status antwortete der Insolvenzverwalter zunächst nicht.