Der Konzernchef: Wojciech Kowalczyk (Foto: Boryszew)
Der Industriekonzern Boryszew (Sochaczew / Polen) hat im ersten Halbjahr 2026 von Restrukturierungen profitiert. Der Umsatz legte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert zwar nur um 0,3 Prozent zu auf 2,58 Mrd PLN (598 Mio EUR). Aber das Ebitda stieg um ein Drittel auf 162 Mio PLN, und der Nettogewinn kletterte auf 32,9 Mio PLN (H1 2025: 13,7 Mio PLN).
Die Umsatz- und Ergebnissteigerungen erzielte das Unternehmen vor allem außerhalb des Automobilgeschäfts, insbesondere im Segment „Metals“. Die Sparte „Automotive“, die Brems-, Klima- und Servolenkungsleitungen sowie spritzgegossene Kunststoffteile herstellt, verzeichnete hingegen nach der Entkonsolidierung der Tochter Boryszew Kunststofftechnik Deutschland weitere Rückgänge. Der Umsatz fiel um 9,5 Prozent auf 673 Mio PLN, und das Ebitda sackte um 20 Prozent ab auf 50,7 Mio PLN.