Braskem: Behörden drehen Gashahn in Mexiko zu

09.12.2020

Der Produktionsstandort Camaçari im brasilianischen Bundesstaat Bahia (Foto: Braskem)Der Produktionsstandort Camaçari im brasilianischen Bundesstaat Bahia (Foto: Braskem)

Dem Polyolefinhersteller Braskem (São Paulo / Brasilien) steht neue Unbill durch Rohstoffprobleme im Mexiko-Geschäft ins Haus. Derweil läuft es für den brasilianischen Kunststoffkonzern, der seine Nachhaltigkeitsbestrebungen forciert, operativ wieder besser. Dennoch wurde unter dem Strich der Nettoverlust ausgeweitet.

In Mexiko muss die Unternehmenseinheit Braskem Idesa – ein 75:25 Joint Venture mit der mexikanischen Grupo Idesa – die Produktion von Polyethylen einstellen, nachdem die mexikanische, für den Pipeline-Betrieb zuständige Behörde Cenagas angekündigt hatte, die Erdgas-Versorgung für den Cracker im Petrochemiekomplex „Etileno XXI“ abzudrehen. Braskem Idesa kündigte rechtliche Schritte an, machte aber keine Angaben dazu, was Cenagas zu der unerfreulichen Maßnahme bewegte. Wie lang die Produktion ausfällt, sei noch nicht abzusehen, heißt es von Unternehmensseite.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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