Covestro: Corona-Pandemie beutelt den Kunststoffkonzern

07.05.2020

Die Konzernzentrale in Leverkusen (Foto: Covestro)Die Konzernzentrale in Leverkusen (Foto: Covestro)

Der Kunststoffkonzern Covestro (Leverkusen) hat im ersten Quartal 2020 wie angekündigt massive Einbußen verzeichnet. Der Konzerngewinn schmolz auf gerade einmal 20 Mio EUR, gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert ist dies ein Minus von satten 89 Prozent. Das Ebitda sackte derweil um 42 Prozent ab auf 265 Mio EUR, und der Umsatz fiel um 12 Prozent auf 2,78 Mrd EUR.

Hervorgerufen wurden diese Rückgänge vor allem durch die signifikant schwächere Nachfrage in China, die aus den Corona-bedingten Produktionsunterbrechungen der dortigen Kunden resultierte. Zu dem Nachfrage-Einbruch gesellte sich der Verfall der Verkaufspreise durch den hohen Wettbewerbsdruck im PUR- und Polycarbonatgeschäft. Ärgeres steht bevor. „Wenn wir auf das zweite Quartal schauen, dann erwarten wir, dass sich die Krise noch stärker auswirken wird", so Konzernchef Dr. Markus Steilemann gegenüber der Wirtschaftsnachrichten-Agentur „dpa-AFX".

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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