Hat guten Grund zur Freude: Der Chemiekonzern, den Karen Carter seit Anfang Juli leitet, befindet sich wieder im Aufwind (Foto: Dow Chemical)
Ein Einstand nach Maß für Karen Carter: Für das zweite Quartal 2026 konnte die neue Chefin von Dow Chemical (Midland, Michigan / USA) eine deutliche Wende zum Besseren vermelden. Der Chemiekonzern steigerte den Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 20 Prozent auf 12,09 Mrd USD (10,6 Mrd EUR). Das Ebit kletterte auf 1,65 Mrd USD, nach einem Minus von 21 Mio USD ein Jahr zuvor. Zudem lag das Nettoergebnis mit 802 Mio USD wieder deutlich im positiven Bereich – anders als im zweiten Quartal 2025 (-801 Mio USD).
Dow Chemical profitierte vor allem von den immensen Preissteigerungen im Windschatten des Nahost-Konflikts sowie von Restrukturierungen. „Die Marktbedingungen waren in diesem Quartal günstig“, sagte Carter, „und unsere Initiativen zur Eigenoptimierung übertrafen die Planungen.“ Sie geht davon aus, dass sich ihr Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2026 noch agiler und widerstandsfähiger zeigen wird.