Eastman: US-Chemiekonzern tief in den roten Zahlen

12.08.2020

Shaker-Flasche aus „Tritan“-Copolyester (Foto: Eastman)Shaker-Flasche aus „Tritan“-Copolyester (Foto: Eastman)

Das derzeit raue wirtschaftliche Umfeld hat sich auch bei Eastman (Kingsport, Tennessee / USA) dramatisch auf das Geschäftsergebnis ausgewirkt. Im zweiten Quartal 2020 sank der Umsatz um fast 20 Prozent auf 1,92 Mrd USD (1,62 Mrd EUR) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ebit fiel im selben Zeitraum erdrutschartig um 85 Prozent und landete bei 54 Mio USD.

Die Sparte „Advanced Materials“ im Geschäft mit Lackschutzfolien, „Tritan“-Copolyestern und PVB-Zwischenlagen („Saflex“) hatte ganz besonders mit den Covid-19-Auswirkungen zu kämpfen. Der Absatzrückgang von Zwischenlagen, Folien und Produkten, die in die Endmärkte Transport und Konsumwaren verkauft werden, konnten laut CEO Mark Costa nicht durch einen leichten Nachfrageanstieg bei Produkten für Verpackungs-Anwendungen sowie für persönliche Schutzausrüstung ausgeglichen werden. Als Konsequenz wurden mehrere Produktionsanlagen vorübergehend stillgelegt oder aber wesentlich geringere Mengen produziert.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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