Petrochemiekomplex in Sines: Am Cracker und an der Butadien-Anlage sind die Lichter wieder angegangen (Foto: Repsol)
Am europäischen Markt für Butadien zeichnet sich etwas Entspannung ab. Denn Repsol (Madrid / Spanien) hat den Steam-Cracker und die Anlage für Butadien und M/ETBE am portugiesischen Standort Sines wieder angefahren. Dies geht aus einem Schreiben hervor, in dem der spanische Petrochemiekonzern die portugiesische Küstenstadt über die mit dem Vorgang verbundene Fackeltätigkeit informiert.
In Europa ist die Verfügbarkeit von Butadien derzeit sehr limitiert. Die hiesige Produktion ist beeinträchtigt, und Importe sind weitgehend ausgeblieben, seitdem Asien infolge der Blockade der Straße von Hormus deutlich mehr Mengen aus den anderen Teilen der Welt absaugt.