EU-Strafzölle: Polyethylen-Importe aus den USA könnten teurer werden

25.03.2025

Handelskrieg: Die EU und die USA liegen im Clinch um Importstrafzölle (Foto: PantherMedia, Varavin88)Handelskrieg: Die EU und die USA liegen im Clinch um Importstrafzölle (Foto: PantherMedia, Varavin88)

Die von der EU-Kommission angekündigten Gegenstrafzölle auf US-Waren dürften auch Polyethylen-Importe von jenseits des Großen Teichs treffen. Für europäische Kunststofferzeuger könnte das vorteilhaft sein. Denn aktuell können die USA das Material, dem billigen Fracking-Gas sei Dank, auf dem EU-Markt zu konkurrenzlos niedrigen Preisen anbieten. Wird der Markt also möglichst kurz, stützt das die Notierungen und hilft den Europäern.  

Im innereuropäischen Wettbewerb könnten sogar kleine und mittelständische Kunststoffverarbeiter von einer Verteuerung der US-Polyethylen-Importe profitieren. Anders als große Verarbeiterkonzerne haben kleinere Betriebe kaum oder nur eingeschränkt Zugriff auf Material aus dem Weltmarkt und müssen meist auf teurere Ware aus nationaler oder regionaler Erzeugung zurückgreifen. Wenn sich das Preisdelta zwischen US-Importmaterial und in Europa hergestelltem Polyethylen für sie reduzierte, nähme ihre Konkurrenzfähigkeit zu. 

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