Schaffhausen, im gleichnamigen Schweizer Kanton: Hier befindet sich die Zentrale des Konzerns (Foto: Georg Fischer)
Beim Rohrgeschäft des Industriekonzerns Georg Fischer (GF, Schaffhausen / Schweiz) haben die gedämpfte Nachfrage und die US-Zölle im vergangenen Jahr auf die Margen gedrückt. Während der Umsatz der beiden Rohrsparten „GF Industry and Infrastructure Flow Solutions“ und „GF Building Flow Solutions“ 2025 zusammen um 1,7 Prozent auf 3 Mrd CHF (3,33 Mrd EUR) nachgab, fiel das gemeinsame Ebit um 14 Prozent auf 278 Mio CHF. Somit sank die operative Marge von 10,4 auf 9,1 Prozent.
Der Gesamtkonzern Georg Fischer, der sich Ende Juli vom Automobilgeschäft der Sparte „GF Casting Solutions“ getrennt hatte, verzeichnete 2025 einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 4,11 Mrd CHF. Das Ebit reduzierte sich um 16 Prozent auf 326 Mio CHF, und das Nettoergebnis brach um mehr als die Hälfte ein auf 103 Mio CHF. In Bezug auf die Rohraktivitäten rechnet das Management mit weiteren Synergien und Skaleneffekten in Höhe von 40 bis 50 Mio CHF.