Rettung in Sicht: der Displayhersteller aus dem niederösterreichischen Melk (Foto: Gradwohl)
Licht am Ende des Tunnels: Bei dem insolventen Displayhersteller Ing. H. Gradwohl GmbH (Melk / Österreich) haben die Gläubiger dem Sanierungsplan mehrheitlich zugestimmt. „Mit der Annahme des Plans ist dem Unternehmen der erste Schritt zu einer hoffentlich erfolgreichen Sanierung gelungen“, sagt der Insolvenzexperte Jürgen Gebauer vom Kreditschutzverband KSV1870.
Im Zuge der Neuaufstellung hat Gradwohl den Geschäftsbereich Druck eingestellt. Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit liegt damit künftig auf dem Spritzgießen und Tiefziehen von Kunststoffen – verarbeitet werden vor allem Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyamid, Polycarbonat, PMMA und ABS. Medienberichten zufolge hat sich die Zahl der Mitarbeiter – vor der Sanierung waren es 160 – in etwa halbiert.