Lief zuletzt wieder schleppender: Sitzproduktion bei Grammer (Foto: Grammer)
Wesentlich höhere Anlaufkosten für neue Projekte auf den amerikanischen Kontinenten sowie offenbar auch stärkere Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Geschäftsentwicklung lasten auf dem Ergebnis des Automobilzulieferers Grammer (Ursensollen). Nach vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal gab das operative Ebit für den zurückliegenden Dreimonatszeitraum im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um 20 Prozent auf 11,4 Mio EUR nach. Der Vorstand um CEO Jens Öhlenschläger reduzierte daraufhin die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr von bisher 80 auf nun 70 Mio EUR.
Die Erlöse im dritten Quartal stiegen zugleich – vornehmlich wegen höherer Kosten und Preise – um knapp 10 Prozent auf 473,4 Mio EUR. Hier erwartet Grammer für das Gesamtjahr 2026 einen Wert von rund 1,9 Mrd EUR. Endgültige Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht Grammer am 30. Oktober 2026.