Georg Pescher, Geschäftsführer von Alpla und Vizepräsident des GKV, warnt vor Wettbewerbsnachteilen durch die geplante Plastiksteuer (Foto: Alpla)
Mehr als 30 Industrieverbände haben die Bundesregierung aufgefordert, auf die geplante Kunststoffverpackungssteuer zu verzichten. Nach dem Entwurf des Kunststoffverpackungssteuergesetzes (KunststoffVStG) soll vom 1. Juli 2027 an eine Abgabe von 550 EUR je Tonne Kunststoff erhoben werden.
Steuerpflichtig wäre demnach, wer in Deutschland Kunststoffverpackungen, Folien, bestimmte dünnwandige industrielle Halbzeuge sowie Transport- und Verpackungsmittel aus Kunststoff oder mit Kunststoffanteil herstellt; auch Mehrwegverpackungen sollen erfasst werden.