Lanxess: Konzern erklärt Force Majeure auf PA 6-Materialien

04.01.2021

Uerdingen gehört zu den wichtigen Produktionskomplexen des Spezialchemiekonzerns (Foto: Lanxess)Uerdingen gehört zu den wichtigen Produktionskomplexen des Spezialchemiekonzerns (Foto: Lanxess)

Für Lieferungen von auf PA 6-Copolymeren basierenden Compounds (Marke „Durethan B“) und Folienmaterialien („Durethan C“) aus Uerdingen hat Lanxess (Köln) Force Majeure ausgerufen. Wie der Spezialchemiekonzern in einem Kundenbrief vom 22. Dezember 2020 mitteilt, musste ein defekter Reaktor abgeschaltet werden. Dadurch kann Lanxess die Werkstoffe nicht in dem erforderlichen Umfang produzieren und muss bestehende Liefervereinbarungen aussetzen.

Bereits Ende Oktober hatte Lanxess für PA 6/PA 6.6-Copolymer-Basispolymere sowie Compounds und Folienmaterialien der B- und C-Familien wegen Problemen mit der Caprolactam-Erzeugung in Antwerpen Force Majeure deklariert. Auch allgemein ist die Versorgungslage bei beiden Polyamid-Schwestermaterialien angespannt.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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