Diesel: knapp und teuer (Foto: SmarterPix/kapustin_igor)
24 Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Das ist die Bilanz, die die „Financial Times“ auf Basis von Daten der britischen Schifffahrtssicherheitsstelle UKMTO für die vergangenen zwei Wochen zieht. Allein am 11. Oktober sollen es sechs Schiffe gewesen sein. Wer also dachte, Beruhigung habe eingesetzt, der irrt. Lediglich eine gewisse Gewöhnung bricht sich Bahn – wieder einmal. Und ob es als Glück bezeichnet werden kann, dass sich die Aufmerksamkeit des Manns im Weißen Haus derzeit auf andere Probleme richtet, ist Geschmackssache.
Hierzulande ärgert man sich höchstens über Diesel: dessen hohen Preis und den unsäglichen Deal zwischen den USA und Russland. Wer braucht Feinde, wenn er solche Freunde hat. Aber wie sagte schon der britische Außenminister zu „M“ im Bond „Ein Quantum Trost“ pragmatisch: „Wenn wir keine Geschäfte mit Schurken machten, hätten wir bald niemanden mehr, mit dem wir Handel treiben könnten.“ Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Onlinereport.