Ölförderung unter Druck: Die weltweite Fördermenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs gesunken (Foto: Pexels/Jack&Sue Drafahl)
Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus belastet die weltweite Kunststoffindustrie nach wie vor in erheblichem Maß. Nach dem Auslaufen des 60-tägigen Stillhalteabkommens zwischen den USA und Iran am 17. August 2026 kamen die Schiffsbewegungen durch die Meerenge de facto zum Erliegen. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölströme und etwa ein Drittel des seeseitig gehandelten Rohöls passieren normalerweise das Nadelöhr zwischen Iran und Oman. Entsprechend empfindlich reagiert der Ölmarkt auf die anhaltende geopolitische Unsicherheit am Persischen Golf.
Die Internationale Energieagentur (IEA, Paris / Frankreich) hat ihre Fördermengenprognosen für 2026 bereits deutlich nach unten korrigiert. Aufgrund der schwachen Nachfrage sei die Erdölförderung weltweit zurückgegangen, teilte die IEA mit. Gleichzeitig schrumpfen die verfügbaren Puffer.