Kein Grund zum Lachen: Felicie Burelle steht offenbar unter spürbarem Druck, die schrumpfenden Kundenabrufe aufzufangen (Foto: OPmobility)
Angesichts zuletzt offenbar „unerwartet deutlich sinkender Kundenabrufe“ – so drückte es CEO Felicie Burelle in einer Pressekonferenz aus – schnallt der Automobilzulieferer OPmobility (Levallois / Frankreich) den Gürtel in Deutschland und Frankreich enger. Man bleibe insgesamt bei den bisherigen Plänen, erklärte die Konzernchefin, beschleunige aber deren Umsetzung. Im Einzelnen bedeuten die Pläne das mögliche Aus für das Werk in Sterbfritz mit 460 Beschäftigten. Die dortige Fertigung stellt spritzgegossene und lackierte Kunststoff-Karosserieteile her. Diese Aktivitäten sollen an einen anderen der insgesamt 14 deutschen Standorte verlagert werden.
In Frankreich schließt OPmobility – die frühere Plastic Omnium – zwei der insgesamt vier Entwicklungszentren.