Kunststoffverpackungsabfälle: Die geplante Abgabe soll dem Bund jährlich bis zu 1,5 Mrd EUR einbringen (Foto: Smarterpix/ibrester)
Die Bundesregierung will Kunststoffverpackungen und -folien voraussichtlich vom 1. Juli 2027 an mit einer Verbrauchsteuer von 550 EUR je Tonne enthaltenen Kunststoffs belegen. Das geht aus dem Entwurf des Kunststoffverpackungssteuergesetzes (KunststoffVStG) hervor. Für den Einsatz von Rezyklaten ist eine steuerliche Entlastung vorgesehen.
Der Entwurf enthält Angaben zu Einnahmen, Personalbedarf und Verwaltungskosten. Aus Sicht von Plastics Europe Deutschland (PED, Frankfurt) bleiben jedoch zentrale Fragen etwa zu den Steuerschuldnern, den Importkontrollen, dem Bürokratieaufwand und der ökologischen Wirkung offen.