In finanzieller Schieflage: die österreichischen Kernaktivitäten des Automobilzulieferers (Foto: Pollmann)
Der Strukturwandel der Automobilindustrie hat nun auch Pollmann (Karlstein / Österreich) aus der Bahn geworfen: Für seine drei österreichischen Kerngesellschaften beantragte der Zulieferer am 1. September 2026 beim Landesgericht Krems an der Donau die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens.
Betroffen sind die Pollmann International GmbH, die Pollmann Austria GmbH und die Pollmann Werkzeugbau GmbH – alle mit Sitz in Karlstein an der Thaya und zusammen 461 Mitarbeitern. Von dem Verfahren unberührt sind hingegen die Auslandstöchter in Tschechien, Mexiko und China, ebenso wie die vor drei Jahren akquirierte Unternehmenseinheit Maxxom Automation (Oberhofen / Österreich).