Kostendruck und Lieferfähigkeit blieben zentrale Herausforderungen, sagt Hendrik Johannink, Vorstandsvorsitzender von pro-K (Foto: pro-K)
Die Eskalation im Nahen Osten belastet die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland erheblich. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage des Industrieverbands langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme (pro-K, Frankfurt am Main) unter seinen Mitgliedsunternehmen. Die Ergebnisse zeichnen ein klares und repräsentatives Stimmungsbild der Branche: Steigende Rohstoff-, Energie- und Transportkosten, wachsende Unsicherheiten in den Lieferketten sowie zunehmender Margendruck setzen die Unternehmen unter Druck.
Mehr als vier von fünf befragten Unternehmen geben an, von den aktuellen Entwicklungen stark oder sehr stark betroffen zu sein. Kein Unternehmen sieht sich von den Auswirkungen vollständig verschont. Besonders besorgniserregend ist aus Sicht des Verbands, dass jedes dritte Unternehmen Investitionen verschiebt.