TDI: Sadara muss Anlage in Al Jubail aus Chlormangel drosseln

03.09.2020

Petrochemie-Anlagen im saudi-arabischen Al Jubail (Foto: Sadara)Petrochemie-Anlagen im saudi-arabischen Al Jubail (Foto: Sadara)

Im Verlauf des vierten Quartals 2020 rechnet Sadara Chemical (Jubail / Saudi-Arabien) offenbar mit eingeschränkten Chlor-Lieferungen für die eigene TDI-Produktion. Das JV von Dow (35 Prozent) und Saudi Aramco (65) erwartet deshalb nach lokalen Medienberichten ebenfalls eine „signifikante" Drosselung der Erzeugung in der Anlage. Eine Bestätigung war auf Nachfrage zunächst nicht zu erhalten. Mit dieser Entwicklung dürfte die aktuell bereits eingeschränkte Versorgung mit dem Isocyanat weiter beeinträchtigt werden. In der Folge stieg der westeuropäische TDI-Kontrakt zuletzt bereits um 210 EUR/t.

Grund für den Versorgungsengpass dürfte die derzeit schlecht laufende Konjunktur für das Chlor-Koppelprodukt Natronlauge sein, dessen Preise am Boden liegen. Inzwischen werden deswegen etliche Anlagen in dieser Strecke gedrosselt betrieben – unter anderem für das in der PVC-Erzeugung relevante Zwischenprodukt Ethylendichlorid.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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