In Norderstedt vor den Toren von Hamburg: die Zentrale des Klebebandherstellers (Foto: Tesa)
Drohende Engpässe bei der Verfügbarkeit von Halbleitern könnten bei Tesa (Norderstedt) die Umsatzentwicklung des Elektronikgeschäfts und somit auch die Profitabilität beeinträchtigen. Dennoch bestätigte der Mutterkonzern Beiersdorf (Hamburg) die bestehende Prognose für Tesa. Demnach wird der Umsatz des Klebebandherstellers im Gesamtjahr 2026 organisch wohl stabil bleiben oder leicht zurückgehen und die Ebit-Marge vor Sondereffekten voraussichtlich leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.
In den ersten sechs Monaten 2026 gaben die Tesa-Erlöse auf organischer Ebene jedoch zunächst um 0,9 Prozent nach. Beim ausgewiesenen Halbjahresumsatz fiel der Rückgang vor allem aufgrund von Währungseffekten sogar noch etwas stärker aus – mit 839 Mio EUR lag er um 2,1 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.