Port Arthur in den USA war 2025 eines der Sorgenkinder des französischen Energiekonzerns (Foto: TotalEnergies)
Mehrere Stillstände – vor allem bei Crackern – haben der Chemie-Subsparte von TotalEnergies (Paris / Frankreich) im vierten Quartal 2025 spürbar zu schaffen gemacht. Unter anderem die große Wartung des Ras-Laffan-Crackers drückte den Ausstoß der Teilsparte „Monomers“ um 7 Prozent auf 1,23 Mio t. Entsprechend sank die durchschnittliche Auslastungsrate aller Cracker im Konzern allein innerhalb der letzten drei Monate des Jahres um 5 Prozentpunkte auf 79 Prozent. Hinzu kamen im Jahresverlauf umfangreiche Reparaturstillstände an den Anlagen der drei „schlechten Schüler“, wie CEO Patrick Pouyanné die Standorte Port Arthur (USA), Donges und Gonfreville (beide Frankreich) während eines Analystengesprächs nannte.
Doch können die Aussagen –„ich bin glücklich, Schritt für Schritt aussteigen zu können, denn (...) Naphtha hat einen Wettbewerbsnachteil, der unmöglich ausgeglichen werden kann“ – als Ankündigung eines Komplettausstiegs in Europa verstanden werden, wie ihn Sabic bereits vollzieht.