Sturm „Isaias“ zog von der Küste des Golfs von Mexiko nach Norden ins Landesinnere (Abb.: National Hurricane Center)
In der Stadt Destin bei Pensacola im US-Bundesstaat Florida traf Hurrikan „Isaias“ auf Land und zog danach seine Bahn zwischen den US-Bundesstaaten Alabama und Mississippi hindurch bis hinauf nach Tennessee. Vorsorglich hatten zahlreiche Erzeuger von Polymeren und Vorprodukten ihre Anlagen abgeschaltet. Zugleich wurden mindestens sieben Häfen geschlossen und Bahnlinien stillgelegt. Derzeit werden die Anlagen nach und nach wieder in Betrieb genommen, das gilt nach Angaben der US-Küstenwache auch für die Häfen. Bis zum Beginn der kommenden Woche dürften die Erzeugungen wohl wieder normal laufen.
Einschränkungen in der Polymerversorgung in größerem Umfang sind nicht zu erwarten. Allerdings könnten die kurzfristigen Ausfälle durchaus stützend auf die Preise von Standard-Thermoplasten wirken, die zuletzt seitwärts tendierten. Die Auswirkungen auf die Notierungen der technischen Thermoplaste hingegen könnten deutlicher ausfallen. Diese waren zuletzt bereits von festeren Vorproduktkosten nach oben getrieben worden.