Die europäischen Verteidigungsausgaben schießen durch die Decke: Dies schafft neue Möglichkeiten auch für Kunststoffverarbeiter (Foto: Smarterpix/Lepasik)
Während Kunststoffverarbeiter unter der jahrelangen Krise traditioneller Endmärkte wie Automotive und Bau leiden, eröffnen Europas steigende Verteidigungsausgaben nun neue Wachstumschancen. Viele Projekte stecken zwar noch in den Kinderschuhen, gewinnen aber rasch an Fahrt.
Die europäischen Militärausgaben steigen rasant. Laut der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) gaben die EU-Mitgliedstaaten 2025 insgesamt schätzungsweise 418 Mrd EUR für Verteidigung aus, das waren 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Für 2026 wird ein Anstieg auf 454 Mrd EUR erwartet. Die Investitionen in Verteidigung – also die Anschaffung neuer Maschinen und Geräte – sollen 2026 auf 163 Mrd EUR klettern, was mehr als zweieinhalbmal so viel ist wie noch vor fünf Jahren.