Cracken von Rohöl benötigt teure Energie – massenweise (Foto: Pexels/Fatih Turan)
Die steigenden Kosten für Vorprodukte im November – insbesondere Naphtha – erhöhen den Kostendruck für Crackerbetreiber sowie Erzeuger von Polyolefinen und PVC. Hinzu kommen Energiekosten, die einzelne Anbieter über gesonderte Zuschläge weiterzugeben versuchen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Der Spielraum für Preiserhöhungen bleibt jedoch begrenzt: Viele Verarbeiter verfügen über ausreichende Lagerbestände und beschränken ihre Einkäufe auf den kurzfristigen Bedarf. Die für den Dezember prognostizierte Abwärtsbewegung der Polymerpreise zum Jahresende wird sich im Januar in abgeschwächter Form fortsetzen.
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