
Die höheren Vorproduktpreise trieben die Preise auf den nordamerikanischen Polymermärkten im März 2026 deutlich nach oben, wobei die Aufschläge bei den technischen Thermoplasten von der schwachen Nachfrage begrenzt wurden. Besonders stark zogen die Polyolefine an, da die Exportnachfrage deutlich höher ausfiel. So fragten internationale Kunden verstärkt US-Material nach, weil der Iran-Krieg die internationalen Handelsrouten und die Versorgung aus dem Nahen Osten beeinträchtigt, berichtet der KI-Kooperationspartner RTi (Fort Worth, Texas / USA).
Die Nachfrage blieb in wichtigen Abnehmerindustrien wie Bau, Automobil und Konsumgüter verhalten, während Verarbeiter weiterhin überwiegend kurzfristig und bedarfsorientiert einkauften. Für die kommenden Monate deutet sich eine weitere Teuerung über alle Sorten hinweg an, zumal ein Ende des Krieges im Nahen Osten zurzeit nicht absehbar ist. Exportgetriebene Segmente nutzten die Situation zunehmend auch zur Margenausweitung, berichtet RTi.