
Die nordamerikanischen Polymermärkte präsentierten sich im Mai 2026 deutlich ruhiger als im Vormonat. Nachdem die Preise im Frühjahr infolge steigender Vorproduktkosten, des Krieges im Iran und zahlreicher Produktionsstörungen kräftig gestiegen waren, stabilisierte sich die Mehrzahl der Notierungen im Mai. Polyethylen, PVC sowie die technischen Thermoplaste ABS, Polycarbonat, Polyamid 6 und Polyamid 6.6 wurden überwiegend im Rollover fixiert, während Polypropylen nachgab und Polystyrol wegen höherer Benzol- und Styrolkosten zulegte.
Insgesamt sorgten ausgewogenere Angebots- und Nachfrageverhältnisse sowie eine nachlassende Dynamik auf den Spotmärkten für eine Beruhigung nach den turbulenten Vormonaten, berichtet der KI-Kooperationspartner RTi (Fort Worth, Texas / USA). Für Juni und den weiteren Sommer 2026 rechnen Marktteilnehmer überwiegend mit stabilen bis leicht festeren Polymerpreisen.