
Die nordamerikanischen Polymermärkte zeigten im September eine uneinheitliche Tendenz. Während Polyethylen, PVC und Polystyrol seitwärts tendierten, verbilligte sich Polypropylen. Technische Thermoplaste verteuerten sich dagegen vor allem aufgrund höherer Vorproduktkosten. Insgesamt blieb das Angebot bei den meisten Polymeren ausreichend – bei gleichzeitig verhaltener Nachfrage aus wichtigen Endmärkten.
So erwarten Analysten des Datendienstleisters Cox Automotive für 2026 einen Rückgang der US-Neuwagenverkäufe um 1,2 Prozent auf 16,1 Mio Fahrzeuge. Auch die Baukonjunktur schwächelt weiter. Gleichzeitig belastete das im September deutlich gesunkene Verbrauchervertrauen die Aussichten für langlebige Konsumgüter. Das berichtet der Kooperationspartner von Kunststoff Information, RTi (Fort Worth, Texas / USA). Für Oktober zeichnen sich insbesondere bei den technischen Thermoplasten weitere Erhöhungen ab. Komfortable Materialverfügbarkeit und schwache Nachfrage dürften die Preissetzungsmacht der Hersteller jedoch begrenzen.