
Im September 2026 zeigt sich der europäische PET-Markt über alles gesehen relativ ruhig. Die Nachfrage aus den Endmärkten blieb so schwach wie zuvor. Zugleich wurden die Importangebote spärlicher und preislich unattraktiver. Die europäische Produktion litt unter sich verengender Rohstoffverfügbarkeit und entsprechend steigenden Kosten. Großabnehmer nutzten die mangelnde Nachfragelage, um dennoch leichte Abschläge durchzusetzen. Dagegen standen kleinere Verarbeiter häufig unter dem Druck, die Lager nach etlichen Monaten nun zumindest moderat wieder aufzufüllen. Hier zeigten sich Anbieter hartleibig und setzten leichte Aufschläge durch. Im Schnitt blieb es beim Rollover.
Die sich zuspitzende Rohstofflage beginnt, den Markt zu bedrängen. Neben der Situation im Nahen Osten, die Importe auf jeder Marktebene verengt, spielt auch die Niedrigwasserlage der Binnenflüsse eine nicht zu unterschätzende Rolle. Trotz verhaltener Nachfrage wird das Grundrauschen des Bedarfs tendenziell auf weniger Angebot treffen. Es ist in der Folge im Oktober wohl mit zumindest moderaten Steigerungen zu rechnen.