Verklagt in Down Under: Der US-Konzern soll Milliarden zahlen (Foto: 3M)
Die Regierung von Australien verklagt den US-amerikanischen Technologiekonzern 3M (St. Paul, Minnesota / USA) auf Zahlung von Schadensersatz in Höhe von umgerechnet 1,3 Mrd EUR. Begründet wird die Forderung mit der aufwändigen Dekontamination von Militärstützpunkten, auf denen PFAS-haltige Löschschäume von 3M zum Einsatz gekommen seien.
Diese hätten den Boden mit der sogenannten Ewigkeitschemikalie verseucht, was nun eine Sanierung nötig mache. Laut Regierung ist es die größte Schadensersatzklage, die der australische Staat jemals angestrengt hat. Australien wirft 3M vor, das Gefahrenpotenzial heruntergespielt und die Stoffe als biologisch abbaubar bezeichnet zu haben.