Sollen wohl teurer werden: ABS-Importe aus Südkorea (Foto: Pexels / Fred dendoktoor)
Hiesige ABS-Importeure werden sich demnächst mit höheren Anti-Dumping-Zöllen für ABS aus Südkorea konfrontiert sehen. Dies geht aus einer Vorabveröffentlichung der EU-Kommission hervor. Allerdings sind die geplanten Strafzölle auf ABS aus Südkorea und Taiwan noch nicht final fixiert. Vielmehr handelt es sich um momentane Vorschläge der EU-Behörde. Die Höhe der endgültigen Zölle kann sich bis zu ihrer Veröffentlichung am 18. Februar 2026 noch ändern.
Laut dem EU-Dokument könnten Materialien von Lotte Chemical mit Anti-Dumping-Zöllen (ADD) von 7,1 Prozent belegt werden. Für sie gilt bislang ein vorläufiger Strafzoll von 5,8 Prozent. Für ABS anderer kooperierender Unternehmen – dies dürften Medienberichten zufolge Kumho Petrochemical und Ineos Styrolution Korea sein – könnten sich die Anti-Dumping-Zölle auf 8,6 Prozent verdoppeln. Für Waren von LG Chem (vorläufige ADD-Höhe von 3,7 Prozent) und allen übrigen Anbietern aus Südkorea (vorl. ADD 5,8 Prozent) könnten die Strafzölle auf 9,2 Prozent steigen.