ABS: Ineos Styrolution erklärt FM für Lieferungen aus Antwerpen

04.08.2021

Der Produktionsstandort Antwerpen-Lillo (Foto: Ineos)Der Produktionsstandort Antwerpen-Lillo (Foto: Ineos)

Es ist eine Horror-Nachricht für den seit vielen Monaten chronisch unterversorgten ABS-Markt: Ineos Styrolution (Frankfurt) hat Force Majeure für Lieferungen von Standard-ABS (Marke „Terluran“) aus dem Werk Antwerpen ausgerufen. Ein Leck einer wichtigen Pipeline habe die Rohstoffversorgung unterbrochen, schreibt das Unternehmen in einem Kundenbrief vom 30. Juli 2021.

Laut der KI-Datenbank Polyglobe entfällt knapp ein Fünftel der europäischen ABS- Gesamtkapazitäten auf die Anlage in Antwerpen. Auch der Anbieter Versalis ist aktuell nur eingeschränkt lieferfähig, da die Anlage in Mantua im Zuge einer Erweiterung aktuell umgebaut wird. Und aus den wichtigen Importmärkten Südkorea und Taiwan kommen seit langem viel zu wenig Materialien, zumal das Chaos in der Schiffslogistik die Frachtraten in astronomische Höhen getrieben hat.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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