ARA: Sammlung von Kunststoffverpackungen weitgehend konstant

23.05.2022

Christoph Scharff (ARA-Vorstand), ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger und Vorstand Harald Hauke (v.li.; Foto: ARA)Christoph Scharff (ARA-Vorstand), ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger und Vorstand Harald Hauke (v.li.; Foto: ARA)

Die Altstoff Recycling Austria (ARA, Wien / Österreich), nach eigenem Bekunden Österreichs führendes Sammelsystem für Verpackungen, hat im vergangenen Jahr insgesamt 1,08 Mio t Verpackungen und Altpapier aus Privathaushalten erfasst. Dies entspreche einem marginalen Rückgang von 0,2 Prozent zum Vorjahr, heißt es aus Wien. Die Sammelmenge an Kunststoff- und Leichtverpackungen sank minimal um 0,1 Prozent auf 180.299 t; der Löwenanteil – rund 615.617 t (plus 0,2 Prozent) – entfiel weiterhin auf Altpapier. Bei Altglas nahm die Erfassungsmenge um 1,6 Prozent auf 253.690 t ab, bei Metallverpackungen um -2,3 Prozent auf 31.784 t.

Die EU-Recyclingziele 2025 bedeuteten für Österreich unter anderem, das Recycling von Kunststoffverpackungen in den nächsten drei Jahren verdoppeln zu müssen, betonte ARA-Vorstand Christoph Scharff. Ein App-gestützter Recyclingguide soll daher eine Anleitung für korrektes Mülltrennen bieten. In einem nächsten Schritt soll die App um eine Incentivierung erweitert werden.

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