Noch wird in Südkorea gebaut. Bis Mitte 2026 sollen die Arbeiten aber abgeschlossen werden (Foto: S-Oil)
Für die nächsten fünf Jahre wird Sabic (Riad / Saudi-Arabien) den internationalen Vertrieb von Polyethylen aus den in Bau befindlichen Anlagen des südkoreanischen Schwesterkonzerns S-Oil übernehmen. Das gab S-Oil kürzlich bekannt. Beide Unternehmen gehören mehrheitlich zu Saudi Aramco.
Das Vorhaben erscheint als folgerichtiger und planvoller Schritt, nachdem Sabic sämtliche eigenen PE-Anlagen in Europa an den Finanzinvestor Aequita abgeben will. Die südkoreanischen Materialien dürften unter den Sabic-Marken vertrieben werden – also unter anderem „Sabic“, „Supeer“ und „Vestolen“ –, da S-Oil auf dem Polyolefin-Weltmarkt bislang kaum präsent ist.