Mehr Handelsbeschränkungen soll es künftig gegen chinesische Importe geben (Foto: PantherMedia/thiga)
Nach der kürzlich erfolgten Vereinbarung, die Importe von Hybridfahrzeugen aus China zu drosseln, plant die EU-Kommission weitere Gespräche mit der chinesischen Seite, um auch die Einfuhren von Chemikalien, Möbeln und Maschinen zu verringern. Dies geht aus einem Bericht des Nachrichtendienstes „Bloomberg“ hervor. Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise heißt es in dem Bericht, dass es sich bei den Maßnahmen um Importbeschränkungen oder Zölle handeln könnte, deren Details voraussichtlich im ersten Quartal 2027 vorgestellt werden.
Dies deckt sich mit Medienberichten, in denen EU-Handelskommissar Maros Sefcovic zitiert wird, Polymere könnten das erste Ziel dieser zusätzlichen Maßnahmen sein. Sefcovic erklärte, die Kommission befrage derzeit die Mitgliedstaaten zu den Sektoren, die Priorität haben sollten. „Ich denke aber, der Kunststoffsektor ist am ehesten betroffen“, betonte er. Erst kürzlich erzielte die EU-Kommission eine „grundsätzliche Verständigung“ mit Peking über eine Begrenzung der Importe von Hybridfahrzeugen auf 350.000 Stück pro Jahr.