CEO Arne Schulle: „Wir sind committed zum Standort Deutschland – auch wenn der Payback momentan etwas länger dauert!“ (Foto: Baerlocher)
Die Rahmenbedingungen für die europäische Kunststoffindustrie haben sich spürbar verschärft. Wie Arne Schulle, CEO des weltweit tätigen Additivherstellers Baerlocher (Unterschleißheim) im Interview mit dem Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) sagte, stehe die Branche unter massivem Druck. Als Hauptbelastungen nannte er zunehmende Regulierung, hohe Energiekosten, wachsende Bürokratie und eine schwache Produktivitätsentwicklung.
Viele Unternehmen hätten zunehmend Schwierigkeiten, in Deutschland wettbewerbsfähig zu produzieren und gleichzeitig in Zukunftstechnologien zu investieren. Trotzdem bekennt sich Baerlocher weiter zum Standort Deutschland. Das Familienunternehmen sieht sich durch seine globale local-for-local-Strategie mit 15 Standorten und rund 1.150 Beschäftigten widerstandsfähiger gegenüber geopolitischen und konjunkturellen Schwankungen.