Die Aussichten sind alles andere als rosig: Der Chemiekonzern rechnete für 2026 bereits vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs mit deutlichem Gegenwind (Foto: BASF)
Die Zeit ist aus den Fugen. Der Nahost-Krieg und die damit verbundenen zunehmenden Verwerfungen in den Lieferketten der globalen Kunststoffindustrie erzeugen in der Branche ein hohes Maß an Unsicherheit. Wie die BASF (Ludwigshafen) mitteilt, ist die kurzfristige Rohstoffversorgung des Chemiekonzerns aus Ludwigshafen jedoch sichergestellt.
Aufgrund der aktuell hohen Volatilität sowie der ungewissen Dauer des Iran-Konflikts ließen sich die finanziellen Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht verlässlich bewerten, erklärte ein Sprecher. Ob die Prognosen, die das Unternehmen Ende Februar 2026 bei der Vorlage der jüngsten Geschäftsergebnisse gab, noch Bestand haben werden, dürfte ungewiss sein.