BASF: Misere der Petrochemie- und Werkstoffsparten setzt sich fort

29.07.2019

BASF-CEO Dr. Martin Brudermüller hat derzeit Sorgen (Foto: BASF)BASF-CEO Dr. Martin Brudermüller hat derzeit Sorgen (Foto: BASF)

Die Geschäfte des Chemieriesen BASF (Ludwigshafen) waren im zweiten Quartal 2019 weiterhin geprägt von einem wirtschaftlichen Umfeld mit „hoher Unsicherheit, geringer Sichtweite und schlechter Vorhersehbarkeit". Dies habe entgegen der Annahmen zu Beginn des Jahres nicht nur nicht abgenommen, sondern sich teilweise noch verschärft. Dies gilt insbesondere für den Handelskonflikt zwischen den USA und China, erklärte der BASF-Vorstandvorsitzende Dr. Martin Brudermüller jetzt bei der Vorlage der Quartalszahlen.

Das Segment „Chemicals" mit den Petrochemie-Aktivitäten und etlichen Zwischenprodukten wies einen Umsatzrückgang von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf. Das Ebit brach gleich um 51 Prozent ein. Die deutlich „schwächere Nachfrage nach Technischen Kunststoffen aus den Automobil- und Industriesegmenten in Europa und Asien" sorgte für einen um 7 Prozent gesunkenen Absatz bei den „Performance Materials". Der andere Unterbereich des Segments „Materials“ dagegen erlebte regelrechte Preiseinbrüche, was allein für die PUR-Rohstoffe MDI und TDI einen Umsatzrückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal brachte.

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